Adenso gelingt der Nachweis der Prozesssicherheit seiner Dünnglas-Wickelsysteme!

Nach gründlicher Vorbereitung ist es den Ingenieuren der Adenso nun gelungen, reines (!) Ultradünnglas von der Rolle im Hochvakuum zu prozessieren – und das ohne Limitierungen oder Beschädigungen. Auch die bisher üblichen Rückseitenlaminate sind nicht mehr nötig, genauso wenig wie eine Transportunterstützung.

Weder Prozesslänge, noch Temperatur oder Wickelrichtung haben bei den Adenso-Dünnglas-Wickelsystemen Einflüsse auf das Substratmaterial. Aufgrund der schonenden Behandlung können alle Prozessvarianten in beliebiger Kombination beliebig oft wiederholt werden.

Nachdem die Dünnglassubstrate aktuell sehr kostbar und deshalb auch spärlich verfügbar sind, ist die Tatsache, dass mit Adenso-UTG-Modulen kleinste Prozesseinheiten von weniger als 1m (!) sinnvoll prozessiert werden können bedeutend. Dabei werden auch sehr kurze Prozesszeiten erreicht. Nach jeweils 40 Minuten hat der Kunde bereits ein verwertbares Resultat vorliegen, wobei aus einer 30m-Rolle mehr als 30 (!) Proben mit unterschiedlichen Prozessparametern gewonnen werden können.

Das ist ein Meilenstein in mehrfacher Hinsicht: Zunächst wurde damit die Prozesstauglichkeit der Adenso-Dünnglas-Wickelwerke für Vakuumprozesse (als auch Atmosphäre und Schutzgasumgebung) nachgewiesen. Mit den Adenso-Dünnglasmodulen wurde ein industrietaugliches System in kompakter Bauweise (Aufstellfläche ca. 1qm) verfügbar. Es basiert auf der Adenso-R2R-Plattform, die – technologisch erprobt – allein durch kundenspezifische Konfigurationen an die jeweiligen Anforderungen angepasst wird, was wertvolle Ressourcen spart und v.a. Prozesssicherheit gewährleistet.

Weiter können aus einer kostbaren Substratbahn statt wie bisher maximal eine Parameterkonfiguration, nunmehr eine Vielzahl an Parametervarianten in verschiedenen Konfigiurationen getestet werden – und das in unschlagbar kurzen Zeiten. Auch ein Umbau der Anlage für andere Prozesse ist einfach und schnell realisierbar. Versuchsreihen können durch die enorm hohe Wiederholgenauigkeit der Anlage beliebig aufgeteilt und nach Tagen/Wochen/Monaten nahtlos fortgesetzt werden.

Anzustreben ist für die Zukunft nun noch eine UTG-Standardisierung, denn aktuell sind für Dünnglassubstrate unterschiedlicher Hersteller jeweils passende Konfigurationen des Wickelsystems erforderlich. Zum derzeitigen Stand ist dies akzeptabel, und Adenso unterstützt seine Kunden bei den jeweiligen Setups. Für die Entwicklung dieses Standards kann die Adenso-UTG-Plattform einen wichtigen Beitrag leisten.

Eine zentrale Rolle spielen dabei die Substratmaterialien: Als Anlagenhersteller ist es Aufgabe von Adenso, passende Lösungen für die Prozessierung von Kundensubstraten zu finden. In diesem frühen Technologiestadium ergeben sich Möglichkeiten, Parameter des Herstellprozesses der Dünngläser mitzugestalten – was im Hinblick auf die spätere Standardisierung sehr hilfreich sein wird.

Adenso-UTG-Wickelsysteme bieten mehr als Dünnglas-Prozesse

Dünnglas ist dabei „nur“ die Königsdisziplin. Aufgrund der damit verbundenen außerordentlichen Präzision und Dynamik sind die Adenso-Wickelwerke natürlich für alle Arten von Substraten geeignet. Beispielsweise Kunststoff- (z.B. mit 0,9µm), Metall- (z.B. mit 5µm) oder Membranfolien. Auch Gewebe, Textilien, Fasern und Hohlfasern und vieles mehr sind möglich.

Zusammenfassung:
Die Adenso-Dünnglas-Wickelsysteme stellen aktuell das Optimum technischer Machbarkeit in Sachen Ultradünnglasbearbeitung von der Rolle dar. Sie bilden die Basis für einen neuen Industriestandard, der sich darauf etablieren wird.
• Adenso-UTG-Prozessmodule sind interessant und wirtschaftlich für Startups, Universitäten, Forschungsinstitute und Produktionsbetriebe, die sich mit dem Thema Ultradünnglasprozessierung beschäftigen wollen und einen Einstieg mit technologischer Unterstützung suchen.
Adenso unterstützt als etablierter Netzwerkpartner Startups/SpinOffs mit erfolgversprechenden Technologieansätzen durch partnerschaftliche Bereitstellung von Dünnglastechnologie, Equipment, Know-how, Kapital, …

Adenso-Ausblick:
Dieser Meilenstein bedeutet für Adenso keineswegs das Ende des Entwicklungsprozesses. Ganz im Gegenteil: Durch den gelungenen Prozessnachweis ist es nun ohne weitere Hindernisse möglich, sofort und vollumfänglich in die Breitentechnologieforschung einzusteigen, was bereits durch die Anbahnung von zahlreichen Kooperationen mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und Industriepartnern gestartet wurde.

Prozess-Zeiten – Beispielrechnung:

• Pumdown: 30min / 5×10-5mbar
• Prozesslauf 1m – ca. 0.1 … 5 min
• Belüftung: 5min
= in Summe 40min für 1m Dünnglasprozess,
d.h. der Kunde hat ein verwertbares Resultat!

Ihr Ansprechpartner und Experte bei Adenso:
Uwe Beier, Geschäftsführer
Tel: +49 351 79 59 79 7-70
info(at)adenso.de

Kunden-Substrate* (alphabetisch)

• Corning (USA): WILLOW GLASS – UTG 100 µm, edge protection on both sides, no rear laminate, Interleaf ILF (Kantenschutz beidseitig, kein Rückseitenlaminat)

• NEG (JAPAN): G-LEAF – UTG 100 µm, no rear laminate, Interleaf ILF (kein Rückseitenlaminat)

SCHOTT (GERMANY): UTG 100 µm, no rear laminate, Interleaf ILF (kein Rückseitenlaminat)

(*) diese Substrate wurden von Kunden zur Verfügung gestellt. Wir sind auf diese Angaben angewiesen, sollten darin Fehler enthalten sein übernehmen wir dafür keine Haftung.

Adenso.Kontakt

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E-Mail: info(at)adenso.de

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